Das Simpson Protokoll – Hypnose ohne viele Worte

Wenn Ihr Inneres das Wort übernimmt

Manche Themen möchte man nicht zum hundertsten Mal durchsprechen – und trotzdem endlich lösen. Genau hier setzt das Simpson Protokoll an: Eine besondere Form der Tiefenhypnose, bei der vor allem Ihr Unter- bzw. Überbewusstsein arbeitet, während Sie äußerlich kaum etwas sagen müssen.

Was ist das Simpson Protokoll?

Das Simpson Protokoll wurde von der kanadischen Hypnotiseurin Ines Simpson entwickelt. Es nutzt sehr tiefe Trancezustände (bis hin zum sogenannten Esdaile-State), um mit den „tiefsten Ebenen“ Ihres inneren Erlebens zu arbeiten – dort, wo viele unserer Muster, Prägungen und unbewussten Entscheidungen abgespeichert sind.

Das Besondere: Die Kommunikation läuft überwiegend über einfache Signale (ideomotorische Signale, z.B. Fingerbewegungen), nicht über ausführliche Gespräche. Statt das Problem im Detail zu schildern, wird Ihr Überbewusstsein – so könnte man den weisesten, wohlwollenden Anteil in Ihnen nennen – direkt eingeladen, die nächsten Schritte zu steuern. Sie bleiben die ganze Zeit sicher, begleitet und geschützt; gleichzeitig darf Ihr Innerstes genau dort arbeiten, wo es nötig ist.

Wie läuft eine Sitzung ab?

  • Wir beginnen mit einem ruhigen Vorgespräch: Anliegen klären, Rahmen besprechen, Fragen beantworten.

  • Dann leite ich Sie schrittweise in eine tiefe, angenehme Trance. Sie sind entspannt, bekommen alles mit und können jederzeit „Stop“ sagen.

  • In diesem Zustand arbeiten wir mit klaren Ja/Nein‑Signalen oder kleinen Bewegungen. Ihr Überbewusstsein beantwortet Fragen und führt uns zu den Bereichen, in denen Veränderung sinnvoll ist.

  • Belastende Gefühle, alte Glaubenssätze oder innere Blockaden können so an der Wurzel gelöst und durch stimmigere, hilfreiche innere Programme ersetzt werden.

Sie müssen dabei nichts „richtig machen“ – Ihre inneren Anteile wissen, was jetzt dran ist. Meine Aufgabe ist es, den Prozess sicher und achtsam zu führen.

Für welche Themen eignet sich das Simpson Protokoll?

Das Simpson Protokoll ist besonders hilfreich, wenn Sie:

  • ein Thema haben, über das Sie nur ungern oder gar nicht sprechen möchten

  • merken, dass „Kopf-wissen“ allein nicht reicht und sich alte Muster trotzdem wiederholen

  • tief sitzende Ängste, alte Verletzungen oder belastende Erfahrungen lösen wollen

  • das Gefühl haben: „Da sitzt etwas tiefer, ich komme aber bewusst nicht richtig hin“

Eingesetzt wird die Methode u.a. bei Ängsten, emotionalen Blockaden, Selbstwertthemen, wiederkehrenden Mustern in Beziehungen, psychosomatischen Beschwerden oder auch zur Stärkung von innerer Stabilität und Vertrauen.

Was ist das Besondere an dieser Arbeit?

  • Wenig Worte, viel innere Arbeit
    Sie müssen Ihr Thema nicht im Detail erzählen, wenn Sie nicht möchten – ideal, wenn Scham, Verletzlichkeit oder Überforderung eine Rolle spielen.

  • Ganzheitlicher Ansatz
    Es wird gleichzeitig auf emotionaler, mentaler und oft auch körperlicher Ebene gearbeitet – das System sucht sich die Lösung, die für Sie stimmig ist.

  • Arbeit an der Wurzel statt an der Oberfläche
    Ziel ist nicht, Symptome „wegzudrücken“, sondern die inneren Ursachen zu wandeln, sodass Veränderung sich natürlicher und nachhaltiger anfühlt.

  • Auch online möglich

Ist das Simpson Protokoll für jede Person geeignet?

Wie bei jeder Hypnoseform klären wir im Vorgespräch, ob diese Methode zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Lebenssituation passt. Bestimmte schwere psychische oder akute medizinische Zustände sind Kontraindikationen – hier steht immer Sicherheit an erster Stelle.

Wenn Sie neugierig geworden sind:

Wenn Sie das Gefühl haben: „Da steckt etwas Tieferes, und ich möchte es endlich in Ruhe an der Wurzel angehen“, könnte das Simpson Protokoll ein sehr passender Weg für Sie sein.

Gerne kläre ich in einem unverbindlichen Erstgespräch, ob diese Form der Hypnose zu Ihnen und Ihrem Thema passt und wie eine Sitzung konkret ablaufen könnte.

Ja, ich möchte etwas verändern.